“Ein Hammer!“
“Eines gleich vorweg: ivo’s zweites Album ist ein Hammer und international durchaus konkurrenzfähig. Mit helvetischem Provinzialismus kann der Innerschweizer wenig anfangen. Er hat den Ehrgeiz, mit den Besten zu arbeiten. Natürlich ist das Album zum grössten Teil in der Schweiz in Zusammenarbeit mit Thomas Fessler entstanden, aber nicht ganz unwichtig war die Zusammenarbeit mit Starmischer Chris Lord-Alge, der zwei Songs gemischt und diesen Tracks jene Dynamik verliehen hat, die man auf Schweizer Produktionen leider meistens vergeblich sucht!
Musikalisch macht ivo keinen wesentlichen Sprung nach vorne, wieso sollte er auch? Trotzdem sind die Songs persönlicher ausgefallen und näher bei dem, was ivo vorschwebt. Es ist gar nicht so einfach, auf dieser poppigen Rock-Produktion ein paar Perlen hervor zu heben, denn das Songmaterial fällt ungemein kompakt aus und hat kaum Schwachstellen. ivo ist es gelungen, dem durchaus Radiokompatiblen ein starkes Stück Tiefe zu verleihen, was einerseits wiederum ziemlich ungewöhnlich ist in der heutigen Zeit und andererseits ein weiteres gutes Argument dafür ist, dass hoffentlich möglichst viele in Zukunft dieses Album entdecken werden. Kompliment!"
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"Von Schweizer Mittelmass hält Ivo nicht allzu viel. Sonst hätte sich der Innerschweizer für sein vor drei Jahren erschienenes Debüt nicht einen amerikanischen Starproduzenten geangelt.
Auch für den Zweitling «Closer» hat der ehrgeizige Sänger und Songschreiber prominente Hilfe an Land gezogen: Chris Lord-Alge, an dem es im internationalen Rockgeschäft kein Vorbeikommen gibt, hat zwei Stücke abgemischt. Produzent Thomas Fessler hat Ivo einen international durchaus konkurrenzfähigen Rockpop-Sound verpasst, der das Zeug hat, sich auch ausserhalb der Landesgrenzen durchzusetzen.
War der Erstling noch eine etwas unausgegorene Suche zu sich selber, so fällt «Closer» persönlicher aus; wer Ivo bisher als helvetische Version von Bryan Adams abgetan hat, tut dem Nidwaldner unrecht. Hier ist einer mit einem eigenen Profil am Werk! Abwechslungsreiches Songwriting auf traditionellem Rockfundament, gepaart mit ein paar elektronischen Spielereien, trifft auf eine kräftige Stimme, die sich bei leicht pathetischen Rockhymnen genau so wohl fühlt wie in balladesken Gefilden und radiokompatiblen Songs mit Pop-Appeal. Der Mann hat Stil!"
weniger
ja gefällt mir auch sehr gut!
und der eine oder andere Song mehr wär ganz nett..